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Der Berggeist Rübezahl ist untrennbar mit dem Riesengebirge verbunden. Um ihn ranken sich zahlreiche Sagen und Märchen, deren Quellen in heidnischer Zeit vermutet werden. Rübezahl ist über 2 Meter groß, schlank, hat einen roten Rauschebart und als Herr des Wetters ist sein Erscheinen von Blitz und Donner begleitet. Er ist freundlich gegenüber guten Menschen und bestraft die Bösen, Habgierigen und diejenigen, die ihn verspotten. In seinen Erzählungen hat der Schriftsteller Johann Karl August Musäus Rübezahl beschrieben als launisch, ungestüm, sonderbar, bengelhaft, roh, unbescheiden, stolz, eitel, wankelmütig, heute der wärmste Freund, morgen fremd und kalt, schalkhaft und bieder, störrisch und beugsam. Ungeklärt ist die Herkunft des Namens Rübezahl. In seiner ersten Legende erzählt Musäus von der Königstochter Emma, in die sich Rübezahl verliebt hat  Er hielt sie in seinem unterirdischen Reich gefangen, bot ihr viele Annehmlichkeiten und gab ihr zum Zeitvertreib ein Körbchen Rüben, die sie in Menschen und Tiere verwandeln konnte. Emma war anfangs nicht unglücklich, sehnte sich aber nach Fürst Ratibor, den sie liebte. Als Rübezahl sie dann heiraten wollte, ersann sie eine List. Als Beweis seiner Treue sollte er die Rüben auf dem Feld zählen. Weil Rübezahl ganz sicher sein wollte, zählte er die Rüben mehrfach mit jeweils unterschiedlichem Ergebnis. Unterdessen verwandelte Emma eine Rübe aus dem Körbchen in ein Pferd mit Sattel und Zaumzeug und ritt ihren geliebten Ratibor entgegen.
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