Riesengebirge - mit Reiseservice Jüptner
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Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, 13. November 2008 um 00:30 Uhr

Hostinné / Arnau

hostinneHostinné, am Oberlauf der Elbe gelegen, wurde erstmals 1270 urkundlich erwähnt und ist wahrscheinlich die älteste Stadt im Riesengebirge. Sie  wurde von diversen Geschlechtern beherrscht. Ihre größte Blüte erreichte sie unter der Regierung des Geschlechtes Waldstein (Wallenstein). Nach einem Brand im Jahre 1610 führte der bedeutende italienische Baumeister Carlo Valmadi im Auftrag von Johann Christoph von Waldstein den Umbau aller wichtigen Gebäude der Stadt durch. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde von der Textil- und Papierindustrie geprägt. Die erste Maschinenpapierfabrik wurde 1835 durch die Brüder Gustav und Vilem Kiesling  gegründet, später war z.B. die Papierfabrik von Julius Eichmann ein Begriff.

Über dem Eingang zum Rathaus befinden sich zwei 6 m große Steinfiguren in römischer Rüstung, die man die Riesen von Arnau nennt. Es gibt mehrere Versionen, wen diese darstellen. Die beiden wichtigsten sollen hier erwähnt werden:

Zum einen waren es zwei Riesen, die einst die Gegend verwüsteten und auch die Stadt Arnau nicht verschonten. Die Bürger ersannen eine List und überschütteten die Riesen, als diese wieder einmal die Stadt angreifen wollten, vom Turm über dem Stadttor mit heißem Mehlbrei. Die geblendeten und verbrannten Riesen konnten nun mühelos besiegt werden.

Eine andere Version besagt, es handelt sich um zwei Recken der Stadt, einen Bäcker und einen Fleischer, die mit Kraft und Mut die Räuberbanden, die die Stadt einst tyrannisierten, vertrieben haben.

Jánské Lázně / Johannisbad

johannisbadIm Riesengebirge gibt es einen einzigen Kurort, Jánské Lázne am Černá hora / Schwarzen Berg. Im Jahre 1006 wurden hier warme, heilende Quellen entdeckt.

Der Kurbetrieb begann 1675. Einen großen Aufschwung erführ Jánské Lázne 1935, nachdem  festgestellt wurde, dass das Wasser die gleiche Heilwirkung bei der Behandlung des Bewegungsapparates hat, wie das des zu diesen Zeit weltberühmten Kurortes Warm Springs in Georgia / USA. Hier entstand das erste Kindersanatorium Europas für die Behandlung von Kinderlähmung. Heute werden mit großem Erfolg verschiedene Muskel- und Nervenkrankheiten behandelt. Ebenso Zustände nach Unfällen und Operationen des Bewegungsapparates. Die 1981 eröffnete Kinderheilstätte Vesna ist  auf Behandlungen von Erkrankungen des Bewegungsapparates und neurologischer, onkologischer sowie nicht tuberkulöser Erkrankungen der Atmungsorgane spezialisiert.

Sehenswert in Jánské Lázne sind die Kurkolonnade im Stil der Neurenaissance mit Jugendstilelementen von 1893, die pseudogotische Kirche St. Jan Křtitel von 1885 und eine berühmte Rübezahlstatue.

Pec pod Sněžkou / Petzer

petzerPec pod Sněžkou liegt am Fluss Úpa / Aupa im östlichen Riesengebirge. Das 16. – 19. Jahrhundert war die goldene Ära des Bergbaus und Hüttenwesens. Seinen Namen verdankt der Ort den zum Schmelzen der Kupfer-, Arsen- und sonstiger Erze dienenden Öfen. Heute ist der sich Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelnde Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle. Hierzu trug maßgeblich die von 1948 – 1950 gebaute Seilbahn auf die Sněžka / Schneekoppe, mit 1602 m ü. M.  höchster Berg Tschechiens, bei.

1960 erfolgte der Zusammenschluss der Gemeinden Pec pod Sněžkou und Velká Úpa / Groß Aupa, einer einstigen Holzfällersiedlung, deren typischer Charakter an vielen Stellen erhalten geblieben ist.

Bild: Wikipedia.cz (Petzer gegen 1900)

Harrachov / Harrachsdorf

 mustkyIm westlichen Riesengebirge, direkt an der polnischen Grenze, liegt das Mitte des 17. Jahrhunderts gegründete Harrachov. Ursprünglich hieß der Ort Dörfl; zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde er nach den Besitzern, der Adelsfamilie Harrach, in Harrachov (ursprünglich Harrachsdorf) umbenannt. Es wurde in ganz Europa berühmt durch seine Glashütten; von denen eine nach wie vor in Betrieb ist. Von Bedeutung waren auch die Textilindustrie sowie der Bergbau. Die Förderung von Fluorit, Baryt und Galenit wurde bis 1992 betrieben.

Heute ist Harrachov ein bedeutendes Sport- und Erholungszentrum sowie Schauplatz internationaler Wettkämpfe in den klassischen Skidisziplinen, insbesondere des Skispringens. Die erste Sprungschanze wurde bereits 1920 gebaut. Einige der 8 Sprungschanzen haben Kunstbahnen, so dass das ganze Jahr über trainiert werden kann. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass Graf Jan Nepomuk Harrach 1892 in Norwegen die ersten Skier des Riesengebirges für sein Forstpersonal bestellte.

Harrachov liegt am Gebirgsfluss Mumlava / Mummel. Entlang der wild fließenden Mumlava zum ca. 10 m hohen Wasserfall zu spazieren ist ein eindrucksvolles Erlebnis.

Trutnov / Trautenau

 trutnovTrutnov, am Fluss Úpa / Aupa gelegen, hat ca. 33.000 Einwohner. Ursprünglich eine slawische Ansiedlung namens Úpa – erste schriftliche Erwähnung im Jahre 1260 – wurde sie nach der Besiedlung durch deutsche Kolonisten Endes des 13. Jahrhunderts umbenannt. Trutnov hat einen historischen Stadtkern, es sind auch Reste der mittelalterlichen Stadtmauer vorhanden. Wahrzeichen der Stadt ist der Rübezahlbrunnen auf dem Marktplatz.

Zunächst wurde Landwirtschaft betrieben. Später entwickelten sich mehrere Industriebetriebe (Textil, Holz, Elektrotechnik, Maschinenbau), die auch heute noch bestehen.

Die Tschechen sind die Weltmeister im Bierkonsum. In Böhmen gibt es zahlreiche Brauereien. Die Brauerei der bekannte Biersorte Krakonos (Rübezahl), befindet sich im Stadtzentrum von Trutnov.

Eine der blutigsten Schlachten des preußisch-österreichischen Krieges - und die zweitgrößte des 19. Jahrhunderts überhaupt - ereignete sich am 27.6.1866 bei Trutnov. Es waren an die 60.000 Infanteristen, 4.000 Kavalleristen und 25 Artilleriebatterien beteiligt, es gab mehr als 6000 Gefallene, Verletzte und Gefangene. Diese Schlacht war die einzige dieses  Krieges, in der die österreichische Armee das preußische Heer besiegten konnte. Das Museum des Gebirgsvorlandes zeigt eine Darstellung der Schlacht und ein Lehrpfad mit  zwölf Informationstafeln verbindet die interessantesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum des Schlachtfeldes.

Špindlerův Mlýn / Spindlermühle 

spindlermuehle2Špindlerův Mlýn, mitten im Riesengebirge gelegen, besteht aus mehreren ehemaligen Siedlungen wie Přední Labská (Ochsengraben), Labská (Krausebauden), Bedřichov (Friedrichsthal) und Svatý Petr (St. Peter). In St. Peter wurden Silber und Kupfer gefördert. 1746 wurde in Friedrichsthal eine Glashütte errichtet. Spindlermühle selbst entstand im späten 18. Jahrhundert und wurde von aus Schlesien eingewanderten Waldarbeitern gegründet. Heute hat Špindlerův Mlýn ca. 1.500 Einwohner. Sein Wahrzeichen ist die 1911 erbaute Weiße Brücke, die die Elbe überspannt.

Durch den Bau der Zufahrtsstraße von Vrchlabí durch das Elbetal 1871 wurde Špindlerův Mlýn ganzjährig zum Touristenzentrum.

Kurios ist, wie der Ort zu seinem Namen kam: Am Zusammenfluss der Elbe und des  St. Petersbaches hat der Holzhändlers Hollmann einst ein Waldstück gerodet, auf dem 5 Hütten errichtet wurden sowie eine Mühle, die von der Familie Spindler bewirtschaftet wurde. Es entstand der Wunsch, eine Kirche zu bauen. Hierzu musste die Erlaubnis des Kaisers eingeholt werden. Das Bittgesuch wurde In der Mühle der Spindlers verfasst. Am 13. Juli 1793, nach 9 Jahren und   2 abgelehnten Bittgesuchen, bewilligte der Kaiser den Bau des Gotteshauses sowie der Pfarrsprengelgründung. In allen drei Bitten war als Absender die Mühle der Spindlers bzw. die Abkürzung Spindel angegeben. Der Erlass des Kaisers wurde daher auf den Ortsnamen Spindelrmühle ausgestellt. Dies führte zu fehlerhaften Übersetzungen ins Tschechische. Erst durch einen Ministererlass vom  23. 6. 1923 erhielt der Ort  den Namen Špindlerův Mlýn – Spindlermühle.

Vrchlabí / Hohenelbe

  vrchlabiVrchlabí, das „Tor ins Riesengebirge“ (lat. Albipolis), ist nach Špindlerův Mlýn die zweite Stadt am Flusslauf der Elbe. Wahrzeichen ist das 1545/1546 durch Kryštof von Gendorf errichtete Schloss. Erstmals 1359 in historischen Dokumenten erwähnt - damals unter dem ursprünglichen Namen Wrchlab - erhielt Vrchlabí 1533 unter Kryštof von Gendorf Stadtrechte, nachdem dieser hier das größte und modernste Eisenhüttenwerk  Böhmens hatte errichten lassen. Unter der Herrschaft Albrecht von Wallensteins wurden Waffen für den Dreißigjährigen Krieg hergestellt.

Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelten sich Bergbau, Glashütten und Holzgewinnung. Seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts nahm die Verarbeitung von Flachs an Bedeutung zu. Im 18. Jahrhundert lösten dann Spinnereien und Webereien die Tradition des Bergbaus ab. Es folgten weitere Industriezweige, die Vrchlabí in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem den größten Industriezentren der Österreichisch-Ungarischen Monarchie werden ließ. Nach dem Ende der kommunistischen Regierung begann der Aufschwung Vrchlabís zum Zentrum des Reiseverkehrs im mittleren Teil des Riesengebirges.

Bildergalerie mit überwiegend historischen Ansichtskarten von Vrchlabí finden Sie über www.vrchlabi.org hier.

Benecko

 beneckoDie Gemeinde Benecko wird erstmals 1628 erwähnt. Sie liegt 1000 m ü. M. und ist eine der  höchstgelegenen Gemeinden im Riesengebirge. Es wurde Landwirtschaft, insbesondere Flachsanbau, Leinenspinnerei und Hausweberei betrieben sowie Eisenerz gefördert.

Den historischen Kern von Benecko bildete die Burg Štěpanice aus dem 13. Jahrhundert. Von der Burg existiert nur noch eine Ruine, aber der untere Ortsteil von Benecko trägt ihren Namen.

Der 1892 erbaute Steinwachtturm Žalý (1015 m ü. M.) soll den angeblich schönsten Rundblick im Riesengebirge bieten.

Heute ist Benecko ein Wintersportzentrum. Neben Abfahrtspisten gibt es auch ein Areal mit Loipen für Skilanglauf. 

Mehr Bilder von den Riesengebirgsgemeinden finden Sie in Bildergalerie unter "Städte & Orte".

Wie heisst eine Riesengebirgsgemeinde auf tschechisch? Hat eine Riesengebirgsgemeinde auch einen deutschen Namen? Ausführliche Liste von deutschen und tschechischen Namen der Riesengebirgsgemeinden finden Sie hier:
 
Adamsthal Adamov
Ahlkirschen Bílá Třemešná
Altenbuch Staré Buky
Altenbuch-Döbernei Starobucké Debrné
Alt-Rognitz Starý Rokytník
Alt-Sedlowitz Starý Sedloňov
Anseith Souvrať
Arnau Hostinné
Arnsdorf Arnultovice
Batnowitz Batňovice
Bausnitz Bohuslavice
Berggraben Vrchová
Bernsdorf Bernartice
Bielaun Běluň (Brzice)
Bober Bobr
Bokausch Bokouš (Velká Bukovina)
Bösig Bezděkov
Brenden Paseky (Radvanice)
Brettgrund Prkenný Důl
Bukowina Bukovina (Huntířov)
Burghöfel Dvořáčky
Burkersdorf Střítěž
Časlawek Čáslavky
Daubrawitz Doubravice
Deutsch-Prausnitz Něm. Brusnice (nyní Hajnice)
Döberle Debrné
Dörrengrund Suchý Důl
Dreiborn Studnice
Dubenetz Dubenec
Dunkelthal Temný Důl
Ebenfeld Rovinky
Eipel Úpice
Ferdinandshof Ferdinandov
Fiedlersdorf Filířovice
Forst Fořt
Freiheit Svoboda nad Úpou
Fridrichsthal Bedřichov
Fuchsberg Liščí Kopec
Gabersdorf Libeč
Georgengrund Jirský Důl (Staré Buky)
Glasendorf Sklenářovice
Goldenöls Zlatá Olešnice
Gradlitz Choustníkovo Hradiště
Groß Borovnitz Borovnice
Groß-Aupa Velká Úpa
Groß-Bok Velká Bukovina
Groß-Bürglitz Velký Vřešťov
Groß-Schwadowitz Velké Svatoňovice
Güntersdorf Huntířov
Gutsmuts Dobrá Mysl (Horní Olešnice)
Guttenbrunn Janská Studánka (Záboří)
Haatz Harcov (Chvalkovice)
Hackelsdorf Herlíkovice
Haindorf Hajnice
Harta Podhůří
Hartmannsdorf Hertvíkovice
Hasentanz Zaječí (Chvalkovice)
Hawelgraben Havlov (Chvalkovice)
Hawlowitz Havlovice
Hegerbusch Hájemství
Hennersdorf Dolní Branná
Hermanitz Heřmanice
Hermanseifen Rudník (dříve Heřmanovy Sejfy)
Hertin Rtyně v Podkrkonoší
Hinter-Mastig Zadní Mostek
Hohenbruck Bojiště (dříve Humburky)
Hohenelbe Vrchlabí
Horschenitz Hořenice
Hottendorf Hodkovice
Chwalkowitz Chvalkovice
Jibka Jívka
Johannesgunst Janovice (Rudník)
Johannisbad Janské Lázně
Johnsdorf Janovice
Josefshöhe Josefská Výšina (Souvrať)
Jungbuch Mladé Buky
Kaile Kyje
Kaltenhof Oblanov
Karlseck Karlovka (Chotěvice)
Kaschow Kašov
Kasparberg Kašparova Hora (Vlčkovice)
Katharinadörfel Ves Svaté Kateřiny (Chotěvice)
Ketzelsdorf Kocléřov
Kladern Kladruby (Kohoutov)
Klein-Borowitz Borovnička
Klein-Bukowina Malá Bukovina
Klein-Bürglitz Malý Vřešťov
Klein-Chotiebor Chotěborky
Klein-Schwadowitz Malé Svatoňovice
Klinge Bystřice (Mladé Buky)
Koken Kohoutov
Komar Komárov
Komarow Komárov
Königinhof an der Elbe Dvůr Králové nad Labem
Königreich Království
Königshahn Královec
Kopain Kopaniny (Velká Bukovina)
Kottwitz Chotěvice
Krausebauden Krausovy Boudy (Labská)
Krinsdorf Křenov
Kukus Kuks
Lampersdorf Lampertice
Langenau Lánov
Lanschau Lanžov
Lauterwasser Čistá
Leopold Leopold (Rudník)
Leuten Žirecká Podstráň
Liebenthal Libňatov
Liebthal Libotov
Lipnitz Lipnice
Littitsch Litíč
Markausch Markoušovice
Markt-Bürglitz Velký Vřešťov
Marschau Maršov u Úpice
Marschendorf Maršov
Mastig Mostek
Mastigbad Mostecké Lázně
Mirschejow Miřejov
Mittel-Altenbuch Prostřední Staré Buky
Mittel-Langenau Prostřední Lánov
Mittel-Oels Prostřední Olešnice
Mohren Javorník
Mönchsdorf Klášterská Lhota
Neudorf Nová Ves (Zboží)
Neudorf Nová Ves (Čistecký Bolkov)
Neujahrsdorf Nouzov
Neu-Koken Nový Kohoutov
Neu-Nemaus Nový Nemojov
Neu-Rettendorf Nová Kocbeř
Neu-Rognitz Nový Rokytník
Neuschloß Nové Zámky
Neu-Söberle Nové Záboří
Neustadtl Vestřev
Neuwald Nové Lesy (Bílá Třemešná)
Nieder-Albendorf Dolní Albeřice
Nieder-Altenbuch Dolní Staré Buky
Nieder-Altstadt Dolní Staré Město
Nieder-Grund Dolní Grunt (Malá Bukovina)
Niederhof Dolní Dvůr
Nieder-Kleinaupa Dolní Malá Úpa
Nieder-Kolbendorf Dolní Lysečiny
Nieder-Langenau Dolní Lánov
Nieder-Nemaus Dolní Nemojov
Nieder-Oels Dolní Olešnice
Nieder-Prausnitz Dolní Brusnice
Nieder-Soor Dolní Žďár
Nieder-Wölsdorf Dolní Vlčkovice
Nimmersatt Nesytá
Ober-Albendorf Horní Albeřice
Ober-Altenbuch Horní Staré Buky
Ober-Altstadt Horní Staré Město
Ober-Döbernei Horní Debrné
Ober-Grund Horní Grunt (Velká Bukovina)
Ober-Hohenelbe Hořejší Vrchlabí
Ober-Kleinaupa Horní Malá Úpa
Ober-Kolbendorf Horní Lysečiny
Ober-Langenau Horní Lánov
Ober-Nemaus Horní Nemojov
Ober-Oels Horní Olešnice
Ober-Prausnitz Horní Brusnice
Ober-Soor Horní Žďár
Ober-Teerhof Horní Dehtov
Ober-Wernersdorf Horní Vernéřovice
Ober-Wölsdorf Horní Vlčkovice
Oels-Döberney Debrné (Olešnické)
Ochsengraben Volský Důl (Přední Labská)
Parschnitz Poříčí
Pelsdorf Kunčice
Petersdorf Petříkovice
Petrowitz Petrovice
Petzer Pec pod Sněžkou
Pilnikau Pilníkov
Pilsdorf Pilsdorf (Pilníkov)
Polkendorf Čistecký Bolkov
Pommerndorf Strážné
Potschendorf Bečkov
Prorub Proruby
Proschwitz Prosečné
Qualisch Chvaleč
Quintenthal Vizov (Žacléř)
Raatsch Radeč
Rabisch Rabiš (Kohoutov)
Radowenz Radvanice
Rehorn Rýchory
Rennzähn Zboží
Retschitz Řečice (Trotina)
Rettendorf Kocbeře
Rudersdorf Rubínovice (Starý Rokytník)
Saborow Záborov
Sabsches Zábřezí (Trotina)
Sadel Sedlo (Kladruby)
Sales Zálesí
Saugwitz Suchovršice
Sdobin Zdobín
Sedletz Sedlec (Lanžov)
Schatzlar Žacléř
Schmidtdorf Kovársko (Dolní Lánov)
Schönborn Studénky (Radvanice)
Schurz Dorf Žireč Ves (Žireč)
Schurz Markt Žireč Městys (Žireč)
Schwarzenberg Černá Hora
Schwarzenthal Černý Důl
Schwarzwasser Černá Voda
Sibojed Hřibojedy
Silberstein Hrádeček (Vlčice)
Silwarleut Sylvárov
Slatin Slavětín (Radvanice)
Söberle Záboří
Spindelmühle Špindlerův Mlýn
Stangendorf Stanovice
Staudenz Studenec
Stern Hvězda (Hřibojedy)
Straschkowitz Strážkovice
Stückhäuser Kousky (Huntířov)
Switschin Zvičina
Teichwasser Rybníček
Thalseifen Dolní Sejfy
Theresienthal Terezín (Rudník)
Trautenau Trutnov
Trautenbach Babí
Trebosch Třebihošť
Trotin Trotina
Trübenwasser Kalná Voda
Tschenitz Čenice
Tschermna Čermná
Unter-Teerhof Dolní Dehtov
Unter-Wernersdorf Dolní Vernéřovice
Vorder-Mastig Přední Mostek
Weiberkränke Ženská Bída (Horní Žďár)
Weigelsdorf Volanov
Weiß-Politschan Bílé Poličany
Weiß-Třemeschna Bílá Třemešná
Welehradek Velehrádek
Welhotta Lhota
Werdeck Verdek
Wernsdorf Vernířovice (Žacléř)
Wihnan Vyhnánov
Wilantitz Vilantice
Wildschütz Vlčice
Wodolau Odolov
Wölsdorf Vlčkovice v Podkrkonoší
Wolta Voletiny
Zales Zálesí
Ziesmitz Střeziměřice (Chvalkovice)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. Juli 2009 um 20:51 Uhr
 
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